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22.09.2021 10:35 Uhr (MEZ)

Elektro-Lkw: Renault bringt D Wide Z.E. als 19-Tonner

Renault Trucks erweitert sein Angebot an Elektro-Lastwagen. Nach dem D Z.E. mit 16 Tonnen zulässigen Gesamtgewicht und dem 26-Tonner D Wide Z.E., die seit Anfang 2020 in Produktion sind, kommt nun der D Wide Z.E. mit 19 Tonnen zulässigen Gesamtgewicht. Auch er wird mit diversen Radständen angeboten.

Die beiden Elektromotoren haben eine Spitzenleistung von 370 kW / 503 PS und eine Dauerleistung von 260 kW / 353 PS. Zur Auswahl stehen mit 200 kWh und 265 kWh zwei Batterie-Varianten. Als realistische Reichweiten nennt Renault Trucks 100 Kilometer für die Abfallsammlung und bis zu 180 Kilometer im Verteilverkehr. Hergestellt wird der neue 19-Tonner im Renault-Trucks-Werk in Blainville-sur-Orne, Frankreich. Dort werden auch der D Z.E. mit 16 Tonnen sowie der 26-Tonner D Wide Z.E. gefertigt.

Verbesserte Energieeffizienz für E-Lkw mit Kühlaufbau

Darüber hinaus habe man ein neues System entwickelt, um die Energieeffizienz von Elektro-Lkw mit Kühlaufbau zu erhöhen. Die Renault Trucks D und D Wide Z.E. können fortan mit der Option „Kühlkofferanschluss“ ausgestattet werden. Diese ermöglicht es, die für das Kühlsystem benötigte Energie direkt von den 600-V-Antriebsbatterien des Fahrzeugs zu beziehen. Zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit hat Renault Trucks die Radstände seiner D und D Wide Z.E. von 3.900 mm bis auf 6.800 mm erweitert. So könnten durch eine optimale Lastverteilung mehr Einsatzbereiche und damit verbundene Anforderungen abgedeckt werden.

Renault Trucks will ab 2023 für jedes Marktsegment eine vollelektrische Baureihe anbieten – also für den Verteilverkehr, das Baugewerbe und den Fernverkehr. Eine elektrische Sattelzugmaschine soll 2023 auf den Markt kommen, um die Anforderungen des regionalen und überregionalen Verkehrs abzudecken. Gleichzeitig soll ein vollelektrisches Angebot für städtische Baustellen verfügbar sein. In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts will Renault Trucks E-Lkw mit Brennstoffzellenantrieb für den Fernverkehr anbieten.

22.09.2021 10:12 Uhr (MEZ)

Elektrotaxis haben am Flughafen Hamburg nun Vorfahrt

Am Hamburger Flughafen dürfen umweltfreundliche E-Taxis ab sofort ganz nach vorn: An den Einstiegszonen direkt vor den Terminals sind die jeweils ersten beiden Plätze künftig für rein elektrisch betriebene Taxis reserviert. Der Flughafen unterstützt damit das städtische Förderprogramm „Zukunftstaxi“, mit dem Anreize für die umweltfreundliche Elektrifizierung der Hamburger Taxiflotte geschaffen werden sollen.

Insgesamt vier bevorzugte Haltepositionen hält der Hamburger Flughafen ab sofort für elektrische Taxis vor. In einer Wartezone für Taxis erfahren die Fahrer, wenn eine dieser Positionen frei ist. Dann gelangen sie über eine eigene Zufahrtspur direkt auf einen der ersten beiden Einstiegsplätze vor den Terminals. Damit die Taxis mögliche Wartezeiten optimal nutzen können, wurde die Wartezone mit einer Schnellladestation ausgestattet .

„Mit dem Projekt Zukunftstaxi wollen wir gemeinsam mit 30 Partnern die Antriebswende bei den Hamburger Taxis fördern. Wir sehen, dass dies auf ein sehr großes Interesse aus der Branche stößt und wir haben bereits nach 5 Monaten 50 E-Taxis auf Hamburgs Straßen gebracht. Ich finde es ein großartiges Zeichen, dass jetzt auch der Flughafen Hamburg diesen Prozess durch einen echten Vorteil für E-Taxis unterstützt, denn der Flughafen ist für die Taxibranche einer der wichtigsten Bezugspunkte überhaupt. Ich bin sicher: Dies kann dazu beitragen, den einen oder anderen noch Unentschlossenen vom Umstieg auf ein E-Taxi zu überzeugen“, sagt Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende in Hamburg.

Nächste Förderrunde ab Oktober

In der ersten Stufe des Programms Zukunftstaxi wurden ab April 130 E-Taxis mit jeweils 10.000 Euro, 20 barrierefreie E-Taxis mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Nach Angaben der Stadt überstieg die Zahl der Anträge das Fördervolumen bereits nach wenigen Tagen. Die zweite Förderstufe startet am 1. Oktober 2021. In ihr werden weitere 170 E-Taxis mit bis zu 5.000 Euro und 30 für die Rollstuhlbeförderung geeignete E-Taxis mit bis zu 10.000 Euro gefördert.

22.09.2021 09:40 Uhr (MEZ)

Solar Team Eindhoven präsentiert solar betriebenes Wohnmobil

Das Solar Team der TU Eindhoven hat ein elektrisches Wohnmobil mit Solardach vorgestellt. Das Stella Vita soll als energieautarkes „Haus auf Rädern“ Platz für zwei Erwachsene und an sonnigen Tagen eine Reichweite von bis zu 730 Kilometern bieten.

Das Dach der Stella Vita lässt sich hochschieben, wodurch man innen bequem stehen kann. Ausklappbare Solarpanele verdoppeln die Solarfläche auf bis zu 17,5 Quadratmeter. Abhängig von der Wetterlage könne die Batterie so in zwei bis drei Tagen voll aufgeladen werden. Auf diese Weise soll das Solarmobil genug Energie generieren, um zu fahren, zu duschen, fernzusehen, Kaffee zu kochen oder den Laptop zu laden. Alternativ und an wolkigen Tagen kann der Akku natürlich auch an einer Ladesäule aufgefüllt werden.

Marktstart in fünf Jahren möglich

Im Inneren befinden sich eine kleine Kochstelle und ein Kühlschrank, die beide mit Solarstrom betrieben werden, sowie eine Toilette, eine Couch und ein Bett mit Platz für zwei Erwachsene. Nach Angaben des Solar Teams könnte das Fahrzeug theoretisch in fünf Jahren auf den Markt kommen. Obwohl der Protoyp nicht mit dem Ziel der Massenproduktion hergestellt worden sei. „Wir haben die Technologie , um diese Art von Autos zu bauen, aber die Verbraucher müssen sich erst für die Idee erwärmen“, so Tijn Ter Horst, Maschinenbaustudent und Mitglied des Teams.

Mittlerweile ist der Protoyp auf dem Weg in den Süden Spaniens. Auf der rund 3.000 Kilometer weiten Fahrt von Eindhoven bis in die Südspitze der iberischen Halbinsel wollen die Studenten „die Zukunft des nachhaltigen Reisens“ demonstrieren.

2021 09 21 Stella Vita Interieur

                                                                                                                                                Copyright: Solar Team

20.09.2021 12:49 Uhr (MEZ)

Free Now startet Test mit Fahrradtaxis

Mobilitätsanbieter Free Now - ehemals My Taxi - hat im Rahmen der European Mobilty Week in vier deutschen Städten einen Test mit Fahrradtaxis gestartet. Angeboten werden die Fahrradrikschas in Hamburg, Berlin, München und Köln. Die Fahrer sind vorwiegend im Innenstadtbereich unterwegs und können über Free Now kontaktiert und dann telefonisch gebucht werden.

Konkret sind die Rikschas über eine Aktionsseite erreichbar, können dort dann bei den Fahrern telefonisch bestellt und im Anschluss bezahlt werden. Bei der Buchung können Kunden sowohl Dauer und Umfang der Fahrt individuell abstimmen als auch den Fahrpreis beim Fahrer direkt erfragen.

„Unsere Kunden wünschen sich vermehrt nachhaltige Angebote in unserem Mobilitätsportfolio. Das zeigt auch eine aktuelle Studie, die wir unter unseren Nutzern durchgeführt haben. Über 60 Prozent der Befragten haben angegeben, dass ihnen Nachhaltigkeit bei der Auswahl ihrer täglichen Mobilität sehr wichtig sei. Rikschas sind deshalb eine optimale Ergänzung. Wir können uns sehr gut vorstellen, diesen Service nach einer erfolgreichen Testphase auch dauerhaft anzubieten“, sagt Alexander Mönch, Deutschland-Chef von Free Now.

71 Prozent mehr volllektrische Fahrten

Europaweit sei die Zahl vollektrischer Fahrten über Free Now seit Anfang des Jahres um 71 Prozent gestiegen, 20 Prozent mehr aktive Fahrer mit E-Fahrzeugen hätten sich zudem an die Plattform angeschlossen. In den letzten zwei Jahren wurden die Anbieter Tier, Voi, emmy, Miles und Unternehmensschwester Share Now in die Plattform integriert. Insgesamt könnten 130.000 neue elektrische Mikromobilitäts- und Carsharing-Fahrzeuge über die App gebucht werden.

Bis 2025 will Free Now bei seinen Fahrten einen Elektro-Anteil von mindestens 50 Prozent erreichen. 2030 sollen dann sämtliche Fahrten des Joint-Ventures von BMW und Daimler in Europa mit Strom erfolgen.

20.09.2021 09:54 Uhr (MEZ)

Lucid Air fährt offiziell 837 Kilometer nach EPA-Norm

Lucid Motors will mit seinem Erstling Air neue Maßstäbe bei Effizienz, Ladegeschwindigkeit und Reichweite setzten. Bei der Vorstellung versprach das US-Startup eine Reichweite von über 830 Kilometern. Dieser Wert wurde nun von offiziell bestätigt. Nach der US-amerikanischen EPA-Norm schafft der Luxusstromer 520 Meilen mit einer Ladung – also knapp 837 Kilometer. Damit ist der Air das Stromauto mit der größten EPA-Reichweite und hängt das Tesla Model S als bisherigen Spitzenreiter ab.

Lucid Motors wird den Air mit unterschiedlichen Ausstattungen, Motorleistungen und Reichweiten anbieten. Den Anfang zum diesjährigen Markstart in den USA machen die leistungsstärksten Varianten. Der Reichweitenrekordwert gilt für den Lucid Air Dream Edition Range – eine limitierte Topversion mit 686 kW / 933 PS für 169.000 Dollar (143.600 Euro), die laut Webseite bereits ausgebucht ist.

„Ich bin hocherfreut, dass unser Lucid Air Dream Edition Range von der EPA offiziell eine Reichweite von 520 Meilen zuerkannt bekommen hat – eine Zahl, die meines Wissens nach einen neuen Rekord für ein Elektrofahrzeug darstellt. Entscheidend ist, dass dieser Meilenstein durch Lucids weltweit führende hauseigene E-Auto-Technologie erreicht wurde und nicht einfach durch den Einbau eines überdimensionierten Batteriepakets. Unsere rennerprobte 900-Volt-Batterie- und BMS-Technologie (Batteriemanagementsystem), unsere kleinbauenden Antriebseinheiten und unsere Wunderbox-Technologie verleihen dem Lucid Air eine extrem hohe Effizienz, die es ihm ermöglicht, mit weniger Batterieenergie mehr Kilometer zurückzulegen. Das Elektroauto der nächsten Generation ist wirklich angekommen“, sagte Firmen- und Technikchef Peter Rawlinson.

Bei der sogenannten „Wunderbox“ handelt es sich um das Bordladegerät des Air, das eine möglichst hohe Leistung und Kompatibilität mit Ladesystemen unterschiedlicher Spannung gewährleisten soll. Der Air kann damit Unternehmensangaben nach innerhalb von 20 Minuten für bis zu 482 Kilometer geladen werden.

Rennen der Reichweitenstromer

Nach den USA will Lucic Motors den Air im nächsten Jahr auch in Europa ausliefern. Hier wie dort tritt er also in Konkurrenz zum Tesla Model S und dem Mercedes EQS. Das Model S Long Range kommt auf eine EPA-Reichweite von 405 Meilen (652 Kilometer). Eine EPA-Einstufung des Mercedes EQS liegt aktuell noch nicht vor. Seine WLTP-Reichweite liegt bei 770 Kilometern – also 478 Meilen. Da die EPA-Einfstufung gemeinhin als strenger gilt, dürfte sie etwas darunter liegen.

Zum Vergleich: Der EQS 450+ mit Hinterradantrieb und der großen Reichweite leistet 245 kW / 333 PS und startet ab 106.374,10 Euro, das aktuell zweitstärkste Modell von Lucid, der Grand Air Touring, leistet 588 PS / 800 kW, soll eine Reichweite von 512 Meilen - also knapp 824 Kilometern - bieten und ab 139.000 Dollar (118.000 Euro) kosten.  

20.09.2021 08:44 Uhr (MEZ)

EnBW installiert Schnelllader an 106 Baumärkten von Bauhaus

E-Mobilisten können während des Besuchs im Bauhaus künftig auch ihre Akkus aufladen: EnBW rüstet dafür bis 2023 bundesweit 106 Baumärkte mit Schnellladesäulen aus. Wie üblich leisten die Schnelllader des Energieunternehmens bis zu 300 kW. Entsprechend ausgerüstet E-Autos sollen während eines zwanzigminütigen Baumarktbesuchs genug Strom für die nächsten 400 Kilometer ziehen können.

Neben Ladeparks an Autobahnen und in Städten setzt EnBW beim Ausbau seines Schnellladenetzes verstärkt auf den Einzelhandel. Zu den Kooperationspartnern gehören bislang etwa DM und Trigema als auch Baumärkte wie Toom, Hellweg und nun eben auch Bauhaus. 

„Bei Einzelhandelsbetrieben stehen die E-Autos ohnehin auf dem Parkplatz, während die Kund*innen im Geschäft einkaufen. Wenn man sowieso hier ist, kann man dabei auch einfach und schnell sein Fahrzeug laden. Im Vergleich dazu ist die gesonderte Fahrt zur Zapfsäule umständlich“, sagt Timo Sillober, Chief Sales and Operations Officer bei der EnBW.

EnBW betreibt aktuell nach eigener Aussage das größte Schnellladenetz in Deutschland. Bis 2025 will das Unternehmen die Zahl seiner Standorte auf 2.500 erhöhen und investiert dafür 100 Millionen Euro jährlich.

17.09.2021 12:35 Uhr (MEZ)

Wochenrückblick KW37: Finanzspritze für Lightyear +++ Volvo XC40 Recharge jetzt auch mit Frontantrieb +++ Automobilindustrie kritisiert Neuregelung für Plugin-Hybride

Finanzspritze für Lightyear: Das niederländische Solar-Elektroauto-Startup hat weitere 62 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt. Die frischen Mittel wollen die Holländer nach eigenen Angaben für die Entwicklung und Produktion ihres Erstlings One und für die Ausweitung der Geschäftstätigkeit verwenden. Lightyear entwickelt ein langstreckentaugliches Elektroauto mit Solarzellen in der Karosserie, die unterwegs und beim Parken grünen Strom erzeugen sollen.

Volvo XC40 Recharge jetzt auch mit Frontantrieb: Der Elektro-SUV des schwedischen Autobauers ist künftig in einer zweiten Antriebsversion mit Front- statt Allradantrieb verfügbar. In Verbindung mit einer 70-kWh-Hochvoltbatterie sind laut Hersteller Reichweiten von bis zu 400 Kilometern (WLTP) möglich. Der Einstiegspreis liegt nach Angaben von Volvo bei 45.080 Euro – Umweltbonus von 3.000 Euro und ein zusätzlicher Herstellerbonus von 570 Euro mit eingerechnet.

IAV investiert in Heimsheim: Der Engineering-Dienstleister hat angekündigt seine Präsenz nahe Stuttgart mit einem neuen Entwicklungszentrum deutlich auszubauen. Neben dem EMV-Testcenter soll nach Angaben des Unternehmens ein Gebäudekomplex mit 370 Arbeitsplätzen sowie einer modernen Hochvolt-Prüfinfrastruktur, Testfeldern und Werkstätten entstehen. IAV will damit in Kooperationen mit Automobilherstellern die Hochvolt-Integration kommender E-Baureihen am neuen Entwicklungsstandort übernehmen.

BASF schließt strategische Partnerschaft: Der Chemiekonzern kooperiert auf dem Gebiet von Lösungen für Batteriematerialien künftig mit dem chinesischen Hersteller CATL. Die Zusammenarbeit konzentriert sich nach Angaben der Ludwigshafener auf Kathodenmaterialien und Batterierecycling. Ziel sei es eine nachhaltige Wertschöpfungskette für Batterien zu entwickeln, die Lokalisierung von CATL in Europa zu unterstützen und zur Erreichung der globalen CO2-Neutralitätsziele beider Unternehmen beizutragen, heißt es in Presseberichten.

Automobilindustrie kritisiert Neuregelung für Plugin-Hybride: Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) haben Bedenken gegen mögliche neue Förderrichtlinien für Plugin-Hybride geäußert. Das Bundeswirtschaftsministerium will die Fahrzeuge ab Oktober nächsten Jahres nur noch dann mit einer staatlichen Prämie fördern, wenn sie über eine rein elektrische Reichweite von mindestens 60 Kilometern verfügen. Das bisher zusätzlich gültige Kriterium eines CO2-Austoßes von 50 Gramm je Kilometer soll dagegen entfallen. Das werde den Hochlauf der Elektromobilität kurzfristig bis mittelfristig ausbremsen, klagt der VDA.

Parkstrom-Veranstaltung zu Betrieb von Ladeinfrastruktur für Stadtwerke: Der Ladedienstleister Parkstrom bietet in Berlin eine kostenlose Veranstaltungsreihe zu Ladeinfrastruktur für Handelsunternehmen an. Bei einem zweistündigen Workshop, der am 23. und 24. September angeboten wird, geht es darum, was ein Nutzungs- und Betriebskonzept ist, wie die Ladesysteme betrieben werden und welche Möglichkeiten einer Refinanzierung oder Förderung es gibt. Weitere Infos zur Veranstaltung hier.

Pfalzwerke ordern 100 Schnellladesäulen: Der Energieversorger aus Ludwigshafen hat bei Alpitronic 100 eichrechtskonforme Hypercharger mit Ladeleistungen von bis zu 300 kW bestellt. Die ersten 20 seien bereits ausgeliefert und gingen zeitnah in Betrieb, heißt es von der Pfalzwerke AG. Zu den ersten Standorten gehören der Hornbach-Markt in Binzen und das Outlet-Center Zweibrücken. In diesem Jahr sollen nach Angaben der Pfalzwerke möglichst viele weitere Hypercharger in Betrieb gehen -unter anderem in Ingolstadt, Mönchengladbach, Berlin, Dresden, Gütersloh, Ludwigshafen und Wolfsburg.

50.394 Anträge auf Umweltbonus im August: Im August 2021 sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 957 Anträge weniger als im Juli, aber 28.153 mehr als im Vorjahresmonat eingegangen. Die Vollstromer landeten dabei vor den Plug-in-Hybriden. 26.753 für reine Elektroautos wurden gestellt und 23.637 für Plug-in-Hybride. Hinzu kamen vier Anträge für Brennstoffzellenfahrzeuge.

17.09.2021 10:51 Uhr (MEZ)

Barcelona ordert 24 E-Busse bei Solaris

Die spanische Metropole nimmt mehr als 12 Millionen Euro in die Hand, um die Flotte des öffentlichen Verkehrsbetreibers TMB aufzurüsten. Sie hat 24 Elektrobusse des Typs Urbino 12 electric bei dem polnischen Hersteller Solaris geordert. Die emissionsfreien Fahrzeuge sollen bis Ende 2022 in der Hauptstadt von Katalonien eintreffen.

Die Fahrzeuge, die nach Katalonien ausgeliefert werden, werden nach Angaben des Herstellers mit Solaris High Energy-Batterien mit einer Gesamtkapazität von über 400 kWh betrieben. Ihre Ladung soll sowohl per Pantograf als auch per Stecker erfolgen. Für den Busantrieb wird ein elektrischer Zentralmotor zuständig sein.

Die Solaris Urbino electric können mit der entsprechenden Konfiguration der Batterien und der Ladeinfrastruktur bis zu 24 Stunden am Tag einsatzfähig sein. Das Unternehmen wirbt mit dem niedrigen Vibrations- und Geräuschpegel seiner Fahrzeuge, womit sich die E-Busse besonders für die Zentren von Großstädten eigneten. Bislang rollen auf den Straßen verschiedener europäischer Städte fast 3.000 emissionsfreie Solaris-Fahrzeuge, darunter über 1.000 Elektrobusse.

Verstärkung für 19 Gelenkbusse

Die Bewohner von Barcelona kennen die Elektrobusse von Solaris bereits. Zuletzt hat der Hersteller 14 Gelenkbusse des Typs Urbino 18 electric in die Hauptstadt von Katalonien geliefert. Jetzt wird die städtische Busfamilie um 24 Solobusse Urbino 12 electric verstärkt.

„Wir freuen uns sehr auf das nächste Kapitel der Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Verkehrsbetreiber TMB. Das ist für uns ein Zeichen seines Vertrauens und ein Beweis für die höchste Qualität unserer Produkte“, betont Petros Spinaris, Vorstandsmitglied von Solaris Bus & Coach, zuständig für Vertrieb, Marketing und Customer Service. Der polnische Omnibushersteller gehört seit 2018 mehrheitlich zum spanischen Schienenfahrzeughersteller Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles und hat seine Präsenz in Spanien zuletzt stark ausgebaut.

17.09.2021 10:39 Uhr (MEZ)

Nikola nimmt Produktion in Ulm auf

Das US-amerikanische Startup Nikola hat die Produktionsstätte seines Elektrolasters in Ulm eröffnet. Das erste Serienmodell, das in Kooperation mit dem italienischen Nutzfahrzeughersteller Iveco gefertigt wird und das Werk verlassen soll, wird der batterieelektrische mittelschwere Laster Nikola Tre sein. Die Produktion startet voraussichtlich am Jahresende.

Die ersten batterieelektrischen Nikola-Laster sind zunächst nur für US-amerikanische Kunden bestimmt. Im kommenden Jahr sollen nach Angaben des Herstellers dann auch Lieferungen in Deutschland ankommen. Pilotkunde in Europa wird im kommenden Jahr der Hamburger Hafen mit bis zu 25 Lastern werden, hieß es im Rahmen der Einweihungsfeier vor Ort. Nikola rechnet damit, dass mittelfristig 3.000 Lastwagen im Jahr in Ulm vom Band gehen.

Die in Ulm gebaute Batterie-elektrische Version des Tre soll nach Angaben des Herstellers auf eine Reichweite von bis zu 560 Kilometern kommen. Nikola liefert den elektrischen Antriebsstrang, Iveco die S-Way-Plattform samt Führerhaus. Die Montage findet wie Anfang des Jahres angekündigt im Werk der Iveco-Mutter CNH Industrial in Ulm statt. Im zweiten Halbjahr 2023 soll der Tre auch mit Brennstoffzelle auf den Markt kommen

Auslieferungsziel nach unten korrigiert

Die Fertigungsstätte in Ulm ist insgesamt 50.000 Quadratmeter groß. Iveco und Nikola haben in der schwäbischen 125.000-Einwohner-Stadt gemeinsam investiert und beziehen nach eigenen Angaben voraussichtlich 160 Lieferanten in die Produktion ein. „Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung unserer Strategie und Vision, ein global führender Anbieter emissionsfreier Transportlösungen zu sein“, freut sich Mark Russel, CEO von Nikola.

Nikola wollte in diesem Jahr ursprünglich 50 bis 100 Fahrzeuge an Kunden ausliefern und einen Umsatz von 15 bis 30 Millionen Dollar erzielen. Anfang August schraubte der Hersteller seine Pläne auf die Hälfte der Fahrzeuge und eine Erlösspanne von null bis 7,5 Millionen Dollar zurück. Als Grund nannte das Management fehlende Halbleiter wegen des globalen Chipmangels.

15.09.2021 10:41 Uhr (MEZ)

Deloitte bestellt weitere 140 elektrische Mini

Bei der Unternehmensberatung Deloitte entscheiden sich nach eigenen Angaben mittlerweile 26 Prozent der Mitarbeiter für einen elektrischen Firmenwagen. Um diese wachsende Nachfrage zu decken, hat das Unternehmen weitere 140 elektrische Mini bestellt. Dies ist nach Zahlen von Mutterkonzern BMW der bisher größte Auftrag für E-Minis in Europa.

Bereits im August letzten Jahres hat Deloitte die ersten 100 Mini Cooper SE in seine Flotte aufgenommen. Mit den jetzt neu bestellten Fahrzeugen wächst die Deloitte-Flotte auf 240 elektrische Mini. Insgesamt hat der Dienstleister seit Juni dieses Jahres insgesamt 540 neue Minis bestellt.

Auch Nachfrage nach Hybriden wächst

Neben der zunehmenden Beliebtheit von reinen Stromautos wächst bei Deloitte die Nachfrage nach Hybridfahrzeugen. Seit Juni 2021 machen Elektroautos und Hybride 88 Prozent der im Unternehmen bestellten Firmenwagen aus. Parallel baut Deloitte die Ladeinfrastruktur an seinen Standorten aus. So verfügt die belgische Niederlassung derzeit über 540 Ladestationen für vollelektrische- und Plug-in-Hybridfahrzeuge.

„All unsere Investitionen in nachhaltige Mobilität sind Teil des Ziels von Deloitte, bis 2030 CO2-neutral zu sein. Da unsere Flotte 70 Prozent unseres CO2-Fußabdrucks ausmacht, bringt uns jeder kleine und große Schritt näher zu einer CO2-Neutralität", sagt Piet Vandendriessche, CEO von Deloitte Belgien.

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